Sonntag, 4. Oktober 2009

Schwein gehabt oder: auch wir opfern

Von Laura und Cornelia:
Um 7.00 sind wir aufgewacht. Nach der Fahrt zur Schule wurden erstmal Gruppenfotos gemacht, diesmal auch mit Eltern und mexikanischen Schülern. Nach einem schweren Abschied von unserer Familie ging es los nach Oaxaca. Auf dem Weg vertrieben wir uns die Zeit mit Musik hören, einen Film gucken (Bandidas, spielt in Mexiko zur Revolutionszeit), lesen und schlafen. Wir konnten kurzzeitig den dritthöchsten Berg Mexikos, die schlafende Jungfrau (Ixtacihuatl),sehen. Jürgen erklärte uns unter anderem einiges über die Sprache Nahuatl, welche die Azteken früher sprachen. Nahuatl wird auch heute noch benutzt. Einige Wörter kommen uns bekannt vor:
xocolatl: Schokolade
cacahuatl: Kakao
tlalcacahuatl: Erdnuss.
Nach Puebla nahmen bewohnte Gebiete ab. Wir fuhren auf etwa 200m Höhe in eine immer bergiger werdende Gegend. An einem Streckenteil wuchsen riesige Kakteen am Straßenrand. Wir hielten an und betrachteten die Kakteen von Nahem. Einen weiteren Stopp machten wir am höchsten Punkt eines Canons. Von hier gab es einen schönen Blick in eine wild zerklüftete Bergwelt. Außerdem untersuchten wir eine kleine unbewohnte Hütte, die sogar einen marienaltar enthielt.
Jürgen erzählte uns die Geschichte über den Hasen im Mond.
Um 14.30 kamen wir in Oaxaca Stadt an und fuhren direkt zum Monte Alban. Hoch oben auf einer Bergkuppe, so versteckt, dass die Spanier die Anlage erst spät entdeckten, besichtigten wir die Anlage Monte Alban. Hier gibt es einen sehr kleinen Ballspielplatz. Die damals hier wohnenden Menschen nannten sich Wolkenmenschen. Um die Anlage herum gab es viele Verkaufsstände mit interessanten Schmuck. Trotz großer Hitze (Herr Weigang bestand auf der Hutpflicht und kaufte sogar noch zwei Hüte) besichtigten wir die Anlage oben und unten. Einige Grabstätten wurden von den Spaniern nicht gefunden. Das sogenbannte Observatorium fällt durch seinen verdrehten Grundriss auf.
Nach Monte Alban fuhren wir zu unserem Hotel Posada Katharina und bezogen unsrere Zimmer. Es gibt Zimmer, die kein Fenster haben, solche mit sehr großem Bad oder mit drei Doppelbetten statt 3 Einzelbetten.
Nach dem Beziehen der Zimmer gingen wir gemeinsam zum Zocalo, wo wir etwa 3 Stunden Zeit zur freien Verfügung hatten. Wir gingen Essen (tacos, Quesadillas, Kuchen, Pizza, Eis, ...) wirndere Menschen beobachteten. Weiter gab es hier viele Stände mit Schmuck und anderen Sachen. Beim Essen kamen kleine Kinder und bettelten nach Geld.


Wenn Else ausgeführt wird, ist unser Schicksal günstig beeinflusst.


Durch ein Taschengeldopfer erstehen wir Else, um das Schicksal der Reise günstig zu beeinflussen (trotz drohender Schweinegrippe)

Der Altar in der Kirche Santo Domingo nach dem Abendgottesdienst.


Wer findet uns? Auf dem Zokalo in Oaxaca - Stadt.



Wie wurden die Küken bunt?


Besprechung im Hotel Posada Catarina.


Bergauf bei sengender Hitze.

Hier wohnten die Vogelmenschen.

Erkundungen auf Monte Alban.

Vortrag über Monte Alban.

Unser Bus: modern und zuverlässlich. Der Fahrer Manuel fuhr schon die Gruppe im letzten Jahr.


In der Sierra Madre ganz oben.

In einer Hütte am Wegesrand. Sie enthält auch einen kleinen Marienaltar.

Wenn man doch fliegen könnte!!!



Vor dem Abgrund!


Jedes Jahr wächst dieser Kaktus 1cm.


Auf der Straße nach Oaxaca gibt es Riesenkakteen.

"Aktivitäten" im Bus: lesen, aus dem Fenster Gucken, schlafen, essen, den Nachbarn ärgern, ...



Eine Spezialität bei Puebla: Süßkartoffeln mit verschiedenen Geschmacksrichtungen,


Abschiedsfoto mit "mexikanischen Eltern".

Beim morgentlich Bloggschreiben kommt Susi vorbei.

Zeitplan von heute:
8.25 ab CA
14.25 an Oaxaca (nach 2 Stopps mit insges. 30 Min.)
14.45 an Monte Alban
16.30 ab Monte Alban
16.45 an Hotel Posada Catarina
18.00 ab Hotel
18.07 an Zocalo
21.30 ab Zocalo
23.00 Bettruhe