Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ein Tag in San Cristobal

Da ist ja was drin! Alles stürzt sich auf den Pinatainhalt!


Aber jetzt!

Voll daneben!


So eine Gemeinheit, wieder weggezogen! Philipp!!!

Frau Laue lebt gefährlich!

Wieso trifft der nicht?


Man muss die Piniata treffen, nicht Jürgen.


Vorbesprechung: mexikanische Geburtstagsfeier.


Unser Hotel in San Cristobal.

Im Dorf wird heute ein Fest gefeiert. Es ist sehr voll und sehr laut. Aus der Kirche kommt eine Prozession. Wir können nicht hinein.

Viele kaufen hier ein Andenken.


Maria zeigt uns das Innere ihres Steinhauses, in dem aber nur geschlafen wird.


Maria ist eine bekannte Kunsthandwerkerin und schon in Büchern erschienen.


5 Pesos (25ct) kostet hier fast alles.


Wir kaufen Kunsthanswerk aus Schafwolle: Armbänder, Schildkröten, Täschchen, Püppchen, ...


Maria zeigt uns die einheimischen Trachten. Man darf fotografieren.


Erklärungen von Viktor, unserem einheimischen Führer.


Auf dem Friedhof von San Chuan Chamula.

Von Sophie und Inga:
Heute waren wir in einem Dorf namens San Juan Chamula. Dieses Dorf ist ein besonderes, weil hier Mayariten und christliche Gebräuche vermischt sind. Außerdem lebt man in diesem Dorf nach sehr eigenen Glaubenssätzen fast autark gegenüber der Umwelt. Victor, unserer Führer, hat probiert uns diese besonderen Verhältnisse näher zu bringen. Für uns war es nicht vorstellbar, in Hütten mit Lehmfußböden zu leben, auf Schilfmatten zu schlafen und Schaafe zu verehren, was aber auch niemand verlangte.
Vor allem aber hat uns der Friedhof überrascht, der mit Plastikflaschen und - blumen übersäht war. Blumen aus Plastik werden immer häufiger verwendet, da sie länger halten. Die Kreuze auf den kargen Gräbern hatten je nach Alter des Verstorbenen unterschiedliche Farben.
Schwarz: alt (ab 40 Jahren) (Durchschnittsalter im Dorf etwa 45)
blau: mittelalt
weiß: Kinder
Die Möglichkeit, die besondere Kirche zu besichtigen blieb allerdings aus, da auf dem davorliegendem Marktplatz und Kirchenhof ein Fest zu Ehren des Schutzpatrons gegeben wurde. das größte Problem war aber die Lautstärke des "Feuerwerks" (es hat die ganze Zeit nur ziemlich laut geknallt). Es war so laut, dass wir einfach früher zum Bus zurückgegangen sind.
Im Hotel angekommen, sind wir auf den Indiomarkt im Zentrum von San Christobal gegangen. Viele von uns haben hier schöne Sachen erstanden.
Um 18.00 haben wir Patricks Geburtstag auf mexikanisch gefeiert. Mit verbundenen Augen schlugen Patrick und andere mit einem Stab auf eine Pinata ein, die an einem Seil hing und hin- und herbewegt wurde.
Heute geht es wieder einmal früher ins Bett (10.30), da wir morgen früh wegfahren wollen: um 6 Uhr im Bus, um 5.30 die Koffer unten am Bus.
Als dann, Adiós.