Samstag, 3. Oktober 2009

Jungfrau von Guadalupe und Teotihuacán

Der heutige morgen begann nicht nur für uns deutsche Schüler sehr früh, sondern auch für unsere mexikanischen Gastgeschwister. Das frühe Aufstehen fiel besonders heute vielen schwer, da die Nacht auf grund zahlreicher Partys sehr kurz war. Um 8 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz vor der Schule, da ein gemeinsamer Ausflug anstand. Wir verteilten uns auf 2 Busse (jeweils Mexikaner und Deutsche) und fuhren um etwa 8,30 los.
Unser erstes Ziel war die Basilica de Guadalupe. Auf der Fahrt dorthin erklärte uns unsere Reiseleiterin Laura einige Sehenswürdigkeiten (Vulkan, Kloster). Gegen 9.30 kamen wir an der Kirche an und erfuhren auch gleich, wie es zur Gründung dieser Kirche kam:
Im Jahr 1531 erschien dem indianischen Eingeborenen Juan Diego die Jungfrau Maria. Sie bat Juan Diego zum Bischof zu gehen und den Bau einer Basilica zu beantragen. Als Indio fand er jedoch beim Bischof kein Gehör. Später erschien erschien sie ihm nocheinmal um sicvh zu erkundigen, ob er Erfolg gehabt hätte. Er sagt, dass er erfolglos gewesen wäre, woraufhin die Jungfrau ihn aufforderte, es immer wieder zu versuchen. Der Bischof verlangte schließlich einen Beweis dafür, dass Juan Diego mit der Jungfrau gesprochen hätte. Dies erzählte Juan Diego schließlich der Jungfrau Maria, welche ihn aufforderte, als Beweis Rosen mitzunehmen. Dies erschien Juan Diego unmöglich, da es hier nur trockenen Boden gab. Trotz seines Zweifels sollte er losgehen, um die Blumen zu holen. Er fand sie schließlich an dem Ort, wo heute die alte Basilica steht. Er brachte die Blumen dem Bischoff und als er sie aus seinem Poncho heraus auf den Bogen fallen lies, erschien auf dem Poncho das Bild der Jungfrau Maria. Von diesem Wunder überzeugt, ließ der Bischoff die Kirche bauen. Der Poncho mit dem Bild der Jungfrau Maria ist noch erhalten und im Innern der Basilica zu sehen.
Die Jungfrau Maria, hier auch Jungfrau von Guadalupe genannt, stellt insgeheim für die Indios in der lateinamerikanischen katholische Welt die höchste religiöse Instanz dar, welche offiziell der Papst ist. Dies liegt daran, dass die Gottesmutter einem Indio erschienen ist und nicht einem Weißen (Kreolen).
Wir fuhren nun weiter nach Teotihuacán. Dort angekommen, kauften die meisten von uns sich ersteinmal Sonnenhüte. In der Pyramidenanlage standen überall Händler, die versuchten Alabaster- oder Jadefiguren, Pfeifen, Pfeil und Bogen, Schmuck, usw zu verkaufen.
An der Sonnenpyramide angekommen, wurden wir als Gruppe nicht hochgelassen. Wir einigten uns dann mit den Wächtern darauf, immer zu zweit hinaufzugehen. Oben angekommen, hatten wir eine traumhafte Aussicht über Teotihuacán. Wir genossen eine Weile den Ausblick und stiegen dann wieder hinab. Weiter, entlang der Straße der Toten, gingen wir zu der etwa 2 km weit entfernten Mondpyramide. Unterwegs und dort angekommen, wurde einige von uns durch mexikanische Schüler auf Englisch interviewt (Lieblingsmusik, ...). Dann hatten wir 1 Stunde Freizeit und die Gelegenheit, etwas zu essen, zu trinken oder Kleidung zu kaufen.
Um 14.30 trafen wir uns wieder am Bus, bis auf 2, die am anderen Parkplatz warteten. Schließlich ging es wieder zurück und um 16.30 waren wir kurz vor unserer Schule angekommen. Die frühe Ankunft nutzten wir noch zu einem Besuch eines Mc Donald. Schließlich kamen wir pünktlich um 17.00 an.
Ein warmer, sonniger und wunderschöner Tag mit unseren Gastschülern ging zu Ende.
von Sonja und Christin
Laura erläutert Ftheorien zum Untergang von Teotihuacán.

Zusammenarbeit beim Abstieg.

Auf der Sonnenpyramide!

Wohlbehütet auf der Sonnenpyramide!

Ausruhen vor dem Aufstieg.

Hochkonjunktur an Ständen mit Hutverkauf: für 30Pesos (1,50€) ein Hut!!


Gegen die Sonne mit Hüten gerüstet!


Gruppenbild mit Voladores (Vogelmenschen).

Auf Augenhöhe mit einem Vogelmenschen.


Fast angekommen!


Flug der Vogelmenschen von Papantla.


Das Nest der Vogelmenschen.


Demonstration der Vogelmenschen von Papantla.


Die neue Basilica de Guadelupe.


Gottedienst in der Basilica de Guadelupe.

Die schlafende Frau (Ixtaccihuatl, 5250m) schläft nicht nur um 7.00 Uhr und lässt sich nur selten von Tepepan aus sehen.
Zeitplan: 8.30 ab CA, 9,25 an Guadalupe, 10,15 ab Guadalupe, 11.15 an Teotihuacan, 14.58 ab Teotihuacán, 16.25 an Mc Donnald, 16.45 an Basilica, 16.57 an CA

Freitag, 2. Oktober 2009

Am letzten Schultag: Geschichtliches zur Mauer

Wir haben in Mexiko Stadt um 18.10 auf 2228m etwa 30,6°C.

Die Mauer ist gefallen, die Menschen begrüßen sich.

Kurz vor dem Mauerfall flüchten DDR-Bürger in deutsche Botschaften verschiedener Nachbarstaaten.

Verhandlungen zwischen Ost und West.


Wir beobachten das Schauspiel zur Geschichte der Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland.


Vor der Ceremonia zum Tag der Deutschen Einheit: Aufstellung in Dreierreihen.

Heute ist schon der letzte Tag, den wir in der Schule verbringen konnten. Insgesamt waren es schließlich ‚auch nur’ vier Stück.
Wie immer begann der Tag zwischen halb Fünf und Sechs, bei mir (Eileen), wurde um 6 Uhr aufgestanden, bei Paulina hingegen klingelte der Wecker um 5 Uhr. Je nachdem, ob wir ziemlich weit weg, oder direkt neben der Schule wohnen. Erneut ging es bei mir mit dem Anfänger-Spanischunterricht los, während Paulina und die anderen den Unterricht besuchten, der aus Sozialkunde und Deutsch (Pauli) bestand. Anschließend fand der Sprach-Unterricht für den Rest statt, während wir entweder Chemie hatten oder an unseren Texten weiter schreiben, bzw. ins Internet konnten.
Dann kam die Pause, und nachdem die vorherigen Stunden alle um 5 Minuten verkürzt wurden, versammelten sich alle Schüler auf dem Hof, wo anlässlich des ‚Tags der deutschen Einheit’, der ja bekanntlich morgen stattfindet, eine ungefähr 30-minütige Zeremonie stattfand. Anfangs verlief es wie am Montag, anschließend führten die 4°, was bei uns wohl der 10. Klasse entspricht, die Geschichte Deutschlands mit Hilfe von vielen Zetteln und Plakaten auf. Wir durften von einem oberen Flur aus zuschauen, wobei auch fleißig fotografiert wurde. Die Mauer wurde durch ein Absperrband dargestellt, das von drei Schülern gehalten wurde. Die Situation kurz vor dem Fall der Mauer, als DDR-Bürger in ausländischen Botschaften eine Ausreise erzwingen wollten (z. B. Ungarn, Österreich, und Tschechoslowakei), stellten verschiedene Schülergruppen auf dem Hof verteilt dar. Nach dem Fall der Mauer umarmten sich die beiden Gruppen, die vorher getrennt auf beiden Seiten gestanden hatten. Weiterhin wurde noch die Wahl des ‚neuen’ Ministerpräsidenten der ehemaligen DDR erwähnt.
von Eileen
Direkt nach der Schule trafen wir uns mit ca. 20 Mädchen und 3 Jungen zu einer Poolparty. Vom Schulparkplatz aus fuhren wir alle zusammen zu Salome, meiner und Kattis Gastschwester. Beim Haus angekommen, gingen wir gleich in den Garten und einige sprangen sogar angezogen in den Pool, was etwa die Hälfte abschreckte und zum Essen anregte. Es wurde gegrillt und es gab von Tacos mit Ketchup bis zu blauen Maistortillas eine Menge zu probieren. Nach dem Essen wagte sich auch der Rest ins warme Wasser. Viele machten Wasserschlachten oder schwammen einfach nur herum. Das Wetter war warm und sonnig, was die Angelegenheit noch verbesserte. Nach dem Schwimmen setzten einige sich an den Grill und toasteten Hotdog-Brötchen oder grillten Marshmallows. Es war ein ziemlich gelungener Nachmittag.
von Paulina

Donnerstag, 1. Oktober 2009

In der Luft und im Wasser

Von Jonas und Johannes:
Um 7 Uhr ging es von der Schule aus auf einen weiteren Ausflug. Die Straßen waren so voll, dass wir eine Stunde brauchten, bis wir aus der Stadt Mexiko hinaus waren. Eine weitere Stunde später, nach überquerung des 3100 m hohen Randgebirges, erreichten wir Tepoztlan. Hier schauten wir uns den Markt an, wo es alles, von rohen Schweineköpfen bis hin zu Schmuck und Ohrringen, gab. Dann ging es los zur etwa 400m höher gelegenen Pyramide. Fast alle gingen den steinigen, teils sehr steilen Weg hoch. Nach knapp einer Stunde waren wir oben. Die Pyramide wurde gerade restauriert. Träger schleppten Baumaterial nach oben. Von der Pyramide aus gab es eine wunderbare Aussicht auf das Tal mit der Stadt Tepotztlan. Außerdem liefen überall pelzige Tiere umher, die von einigen als Nasenbären identifiziert wurden und von den Mexikanern als Tejones bezeichnet werden. Nach etwa 30 Minuten ging es dann wieder runter. Unten angekommen mussten wir noch zum Bus laufen, der auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt auf uns wartete.
Nach der erschöpfenden Wanderung zur Pyramide und zurück fuhren wir nun nach Las Estacas. Wir staunten nicht schlecht über die wunderbare Vegetation und das strahlend blaue Wasser. Schnell zogen sich alle um, um ins relativ warme Wasser zu springen. Dort boten sich verschiedene Möglichkeiten Spass zu haben, wie zum Bsp. das Sprungbrett direkt neben der Quelle und dem Wasserfall, wo man direkt mit einer Schwimmtour durch die tolle Vegetation starten konnte. Es gab nicht nur Palmen gigantischer Größe und tropische Bäume, die einige von uns gar nicht kannten, sondern auch viele Tiere im Wasser. Viele von uns erschreckten sich vor den Langusten. Auch gab es die Möglichkeit, an einer 10m langen Liane über den Fluss zu schwingen und dann mitten drin in das kristallklare Wasser zu stürzen. Andere nutzten die Zeit auch um sich einfach nur zu bräunen, sich des schönen Wassers zu erfreuen oder sich am Kiosk mit schönen Leckereien satt zu essen. Jeder konnte heute eeeennnndlich mal tun und lassen, was er wollte, um Spaß zu haben und das schien auch jedem gelungen zu sein.

von Wg: Impressionen

Abschied von Las Estacas

Ist das eine Banane?

Von hier aus schwimmen wir durch den Dschungel!


Viel Elektronik!

Heute heben wir ab!


So werden hier Flüsse überquert! (?)


Nur nicht im Wasser hängen bleiben!


"Endlich habe ich einen Traumfänger! "



Auf der Pyramide in Tepotzlan.



Ein Blick von der Pyramide ins Tal von Tepotztlan.


Nach dem Aufstieg: heißgelaufene Schuhe kühlen.


Endlich oben und ausruhen.



Steiler Anstieg! Wenn wir das alles vorher gewusst hätten!



Hier geht der Weg los, rauf zur Pyramide. Mal sehen, wie weit es ist.


Auf dem Zocalo in Tepotztlan.


Schmuck auf dem Markt von Tepotztlan.

Wir laufen zum Zocalo von Tepotztlan.

Da oben sieht man die Pyramide.



Viel Platz im Schulbus!



Wir wollen aus der Stadt hinausfahren, aber: viel Verkehr, wie immer am Morgen. Fast nichts bewegt sich.
Der Zeitplan dieses Tages:
7.50 ab CA
9.00 an Zocalo
13.00 ab Zocalo
13.40 an Antropologisches Museum
16.55 ab Antropologisches Museum
18.00 an CA

Mittwoch, 30. September 2009

Vorletzter Schultag!

Heute sind wir wieder in die Schule gegangen, was für die meisten um fünf Uhr aufstehen bedeutet, da die Schule ja schon um zehn nach sieben anfängt.
Im Spanischunterricht für die Anfänger haben wir Berufe und Nationalitäten gelernt. Die Lehrerin hat während des ganzen Unterrichts fast nur auf Spanisch geredet, was anfangs sehr ungewohnt war, letztendlich aber sehr viel gebracht hat.
Der Sportunterricht läuft hier teilweise ziemlich vielfältig ab: Sprinten, Weitsprung, Langstreckenlauf, Frisbee... und das alles in einer Stunde!
Die Lehrer sind hier fast alle sehr streng und ermahnen die Schüler oft. Es wird aber auch von Stunden berichtet, in denen so gut wie kein Unterricht stattfindet und in denen die Lehrer vergeblich versuchen, die Klasse unter Kontrolle zu kriegen. Alle Fächer außer Spanisch, Musik, Politik und Ethik finden auf Deutsch statt. Nur die Schüler untereinander sprechen Spanisch.

Ich (Paula) habe heute an einer Deutschstunde teilgenommen. Die Schüler hatten als Hausaufgabe auf eine Buchvorstellung zu machen. Sie mussten am Anfang ihren Namen auf einen kleinen Zettel schreiben und dann ist die Lehrerin herumgekommen und hat kontrolliert, ob jeder wirklich seinen eigenen Namen hingeschrieben hatte, damit niemand schummelt. Die Zettel wurden eingesammelt und dann mussten die deutschen Schüler nacheinander je einen ziehen und diese Leute sind dann mit der Vorstellung an diesem Tag dran gekommen. Von fünf Schülern hatten drei die Hausaufgabe nicht gemacht, doch die Lehrerin ließ weder die Entschuldigung von einer Mutter noch persönliche Ausreden gelten; diese Schüler mussten dann unvorbereitet vor die Klasse treten. Die zwei, die das Buch mithatten, sprachen allerdings nicht sehr frei, sondern lasen es entweder vom Computerbildschirm oder von ihrem Zettel ab. Die Lehrerin war alles in allem sehr streng und ermahnte mehrmals quatschende Schüler.
Ich (Sina) habe hingegen an einer Physikstunde teilgenommen. Als allererstes teilte die fließend deutschsprechende Lehrern die kontrollierten Mappen aus, die allerdings sehr anders aussahen als unsere. Danach bearbeiteten wir ein Arbeitsblatt, welche das Thema Kraft behandelte. Das hatten wir schon vor einem Jahr gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass es sehr laut war und die Lehrerin sich gar nicht durchsetzen konnte, obwohl sie sogar wärend der Stunde einen Schüler vor die Tür setzte.
Alles in allem haben wir den Eindruck, dass der Unterricht hier sehr anders abläuft, allerdings die gleichen Themen gemacht werden.
von Paula und Sina

Dienstag, 29. September 2009

Kultur pur

Der Aztekenstein



Tenochtitlan (Mexiko 1320)


"Stadtentwicklung"
In Cuicuilco (am Periferico, in der Nähe des Perisur) bestand ab etwa 700 v.Ch. eine einflussreiche Siedlung. Mit 2 Ausbrüchen des Xitle (etwa 200 nach Chr.) wurden die Anbau- und Wohnflächen bei Cuicuilco unter Lava begraben (bis zu 6m).

Die Einwohner von Cuicuilco gingen eventuell nach Teotihuacan, einer bis dahin unbedeutenden Siedlung und bauten diese zu der derzeit grössten Siedlung auf der Erde aus. Das Reich von Teotihuacán existierte etwa zeitgleich zu dem römischen Reich (600 v Ch. - 600 n Ch.), und ging nach seinem höchsten Stand ohne heute bekannte Gründe zu Grunde.

Überlebende gründeten nun mit ihrem Wissen eventuell das nächste grosse Machtzentrum, die Stadt Tula. Hier lebten die Tolteken. Tula erreichte nicht die Grösse von Teotihuacán und wurde etwa 1200 n Chr. von den Azteken zerstört.

Die Azteken gründeten schliesslich das nächste grosse mesoamerikanische Reich, dessen Haupstadt Tenochtitlan (das heutige Mexiko Stadt) 1320 gegründet wurde.


???


Wir hören Laura zu!

Wie entstanden die ersten Priester und Könige?
Die ersten Menschen waren vermutlich auschliesslich damit beschäftigt, Nahrung zu suchen und eine gesicherte Bleibe zu organisieren. Es könnte nun besonders aufmerksame Menschen gegeben haben, die zum Beispiel Wetterbeobachtungen machten und ein drohendes Unwetter vorhersagen konnten. Trat ihre Prohezeiung nun ein, so gewannen diese Personen an Wichtigkeit für ihre Gruppen und erhielten einen besonderen Status. Dieser Status verlieh ihnen auch Macht über andere Personen. Um ihre Macht zu zementieren und zu erhalten institutionalisierte man nun vieleicht Sonderstellungen einzelner Menschen: es entstand der Schamane, Priester, König, ....

Wie kam es zu Menschenopfern bei den Azteken?
Auch die Azteken machten sich schon damals Gedanken über ihre Umwelt, insbesondere auch darüber, dass die Sonne am nächsten Tag wieder aufgehen sollte. Die Sonne ging jeden Tag unter und musste während der ganzen Nacht darum kämpfen, wieder aufgehen zu können. Vom blutigen Kampf der Nacht zeugt ja manchmal ein Morgenrot. Um den Sonnengott zu stärken, wollte man ihm das Wichtigste, was man als Mensch hat, nämlich sein Leben in Form des Herzens schenken.

Wie könnte das Ballspiel entstanden sein?
Das Ballspiel ist als ein zermonielles Ereignis anzusehen, also nicht als ein sportliches. Ein fliegender Ball beschreibt in seiner Bahnkurve in etwa den Verlauf der Sonne während eines Tages. Ausserdem sollte die Sonne möglichst nicht untergehen, also entsprechend der Ball die Erde möglichst nicht berühren.


Ein bärtiger Mann!

Impressionen über Tula


Teotihuacan


Vor dem weltberühmten Antropologischen Museum



Auf der Reforma: Standbild von Cuatemoc.


Auf der Reforma: Standbild von Columbus.

vor Bellas Artes


Das Pendel zeigt die Erdbewegungen in der Kathedrale.


Im Präsidentenpalast


Umwerbung einer Indianerin.
Das Besondere: die Indianerin hat das Gesicht der berühmten Malerin Frida Kahlo, welche die Ehefrau des Malers Diego Riviera ist (welcher ja dieses Bild malte). Die Umworbene wird von verschieden interessierten Männern umringt, welche ihr jeweils einen Preis anbieten; jeder, was er nach seinem Stand geben kann. Unter den Werbern befindet sich auch ein Aztekenhäuptling, der als Preis einen abgetrennten Arm anbietet (?!).



Restaurierung der Murales von Diego Riviera.


Auf dem Zocalo.


Laura gibt Informationen zum Templo Mayor.
Der Templo Major (Haupttempel von Tenochtitlan) wurde 1976 zufällig (!!!) bei Bauarbeiten gefunden. Das auf ihm stehende Haus wurde nicht mehr wiederaufgebaut, bzw. restlos abgerissen. So kann man heute die Reste des Templo Major inmitten der Innenstadt sehen. Erstaunlich ist, dass die obere Fläche des Templo Major etwa 5-6 m höher liegt, als die Grundfläche, auf der die nebenstehenden Häuser stehen. Man fragt sich, warum man nichts von dem Templo Major vorher bemerkt hatte, denn schliesslich hätte er bis zu 6m in das darüber stehende haus hineinragen müssen. Des Rätsels Lösung: Nachdem das Haus abgetragen wurde, drückten die umliegenden Gebäude den nunmehr nicht mehr beschwerten Templo Major nach oben, wobei sie selber etwas nach unten versanken. Dieser Vorgang ist ein weiterer sichtbarer Beweis daür, dass Mexiko Stadt auf dem weichen nachgebenden Boden eines ehemaligen Sees liegt.


Wir kommen am Zocalo an.

Tagesablauf:
7.50 - 9.00: Fahrt mit dem Schulbus ins Zentrum
9.00-11.30: Führungen (Templo Mayor, Präsidentenpalast, Kathedrale
11.30 - 12-45: Freizeit
13.00 - 13.40: Fahrt zum Antropologischen Museum
13.40 - 15.30: Führung mit einer 10-Minutenpause
15.30- 16.45: Freizeit
16.55-17.55: Rückfahrt zur Schule
Besondere Vorkommnisse: Eine leichte Fußverletzung, ein starkes Halsweh, 2 "Übelkeiten"
von Wg

Auch dieser Tag begann für mich mit einem freundlichen, aber bestimmten Wake-Up. Ohne Zeit, mich davon zu erholen, nahm ich meine Fahrt zur Schule in dem vieleicht ältesten Schulbus Mexikos auf. Bald schon fand ich mich im nächsten Schulbus wieder, auf dem Weg ins etwa 20 km entfernte Stadtzentrum auf. Dort verbrachten wir einige Stunden bei einigen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, wie dem prächtigen Präsidentenpalast, der mächtigen Ruine des Templo Mayor und der "schiefen" Kathedrale.
Anschließend machten wir uns auf den langen Weg in das antropologische Museum. Hier lernten wir viel über die frühe mexikanische Geschichte und hatten mehr als genügend Zeit, interessante, archäologische Fundstücke zu bewundern. Einen besonderen Dank hier an unsere Führerin Laura, die uns die Ausstellung anschaulich und ausführlich erklärt und nähergebracht hat.
Von Leon

Montag, 28. September 2009

Offizieller Empfang und viel Arbeit


Fahnenparade in der "Ceremonia"

Nach einem erholsamen und viel zu kurzem Wochenende holte uns der Alltag um 5 Uhr morgens wieder ein. Nach einer holprigen Fahrt durch die engen Strassen (wir haben hier kein SZ=)) Mexiko Citys wurden früh am Morgen unsere Spanischkenntnisse im Bereich Verben und Zahlen erneut erfolgreich aufgefrischt.
Anschliessend begaben wir uns in einen Klassenraum, indem wir unseren ersten Eindruck über Mexiko schriftlich kundtun durften.
Nachdem wir dies mehr oder weniger gründlich erledigt hatten, gingen wir auf den Schulhof, wo
wir im Rahmen der jeden Montag stattfindenden "Ceremonia" offiziell begrüsst wurden. Alle Schüler versammelten sich zur Fahnenparade auf dem Schulhof. Dann wurden die Nationalhymnen Mexikos und Deutschlands gesungen. Hierbei war viel Diszplin gefragt.
Danach besuchte jeder planmässig den Unterricht. Hierbei machte ich im Chemieunterricht eine besondere Erfahrung: In meiner Klasse verwandelte sich der Chemieunterricht zunehmend in Deutschunterricht. Ich hatte das fragliche Glück in einer Klasse gelandet zu sein, die erst seit kurzem die Sprache "Deutsch" lernt. So erwies ich mich natürlich als grosse Hilfe.
Nun sitzen wir in der Bibliothek und freuen uns auf das Essen in der Caféteria.
Also wünscht uns einen guten Appetit!

von Leon und Lina