Unser erstes Ziel war die Basilica de Guadalupe. Auf der Fahrt dorthin erklärte uns unsere Reiseleiterin Laura einige Sehenswürdigkeiten (Vulkan, Kloster). Gegen 9.30 kamen wir an der Kirche an und erfuhren auch gleich, wie es zur Gründung dieser Kirche kam:
Im Jahr 1531 erschien dem indianischen Eingeborenen Juan Diego die Jungfrau Maria. Sie bat Juan Diego zum Bischof zu gehen und den Bau einer Basilica zu beantragen. Als Indio fand er jedoch beim Bischof kein Gehör. Später erschien erschien sie ihm nocheinmal um sicvh zu erkundigen, ob er Erfolg gehabt hätte. Er sagt, dass er erfolglos gewesen wäre, woraufhin die Jungfrau ihn aufforderte, es immer wieder zu versuchen. Der Bischof verlangte schließlich einen Beweis dafür, dass Juan Diego mit der Jungfrau gesprochen hätte. Dies erzählte Juan Diego schließlich der Jungfrau Maria, welche ihn aufforderte, als Beweis Rosen mitzunehmen. Dies erschien Juan Diego unmöglich, da es hier nur trockenen Boden gab. Trotz seines Zweifels sollte er losgehen, um die Blumen zu holen. Er fand sie schließlich an dem Ort, wo heute die alte Basilica steht. Er brachte die Blumen dem Bischoff und als er sie aus seinem Poncho heraus auf den Bogen fallen lies, erschien auf dem Poncho das Bild der Jungfrau Maria. Von diesem Wunder überzeugt, ließ der Bischoff die Kirche bauen. Der Poncho mit dem Bild der Jungfrau Maria ist noch erhalten und im Innern der Basilica zu sehen.
Die Jungfrau Maria, hier auch Jungfrau von Guadalupe genannt, stellt insgeheim für die Indios in der lateinamerikanischen katholische Welt die höchste religiöse Instanz dar, welche offiziell der Papst ist. Dies liegt daran, dass die Gottesmutter einem Indio erschienen ist und nicht einem Weißen (Kreolen).
Wir fuhren nun weiter nach Teotihuacán. Dort angekommen, kauften die meisten von uns sich ersteinmal Sonnenhüte. In der Pyramidenanlage standen überall Händler, die versuchten Alabaster- oder Jadefiguren, Pfeifen, Pfeil und Bogen, Schmuck, usw zu verkaufen.
An der Sonnenpyramide angekommen, wurden wir als Gruppe nicht hochgelassen. Wir einigten uns dann mit den Wächtern darauf, immer zu zweit hinaufzugehen. Oben angekommen, hatten wir eine traumhafte Aussicht über Teotihuacán. Wir genossen eine Weile den Ausblick und stiegen dann wieder hinab. Weiter, entlang der Straße der Toten, gingen wir zu der etwa 2 km weit entfernten Mondpyramide. Unterwegs und dort angekommen, wurde einige von uns durch mexikanische Schüler auf Englisch interviewt (Lieblingsmusik, ...). Dann hatten wir 1 Stunde Freizeit und die Gelegenheit, etwas zu essen, zu trinken oder Kleidung zu kaufen.
Um 14.30 trafen wir uns wieder am Bus, bis auf 2, die am anderen Parkplatz warteten. Schließlich ging es wieder zurück und um 16.30 waren wir kurz vor unserer Schule angekommen. Die frühe Ankunft nutzten wir noch zu einem Besuch eines Mc Donald. Schließlich kamen wir pünktlich um 17.00 an.
Ein warmer, sonniger und wunderschöner Tag mit unseren Gastschülern ging zu Ende.
von Sonja und Christin