Bei der Kirche am Baum von Tule.
Im Schatten des Baums von Tule.
Die Daten ds Baums von Tule.
Der Malstein hat 2 Tonnen.
Brennen von Mezcal.
Schon Kinder erlernen das Weben (nach der Schule), um die Familientradition fortzusetzen.
Fertige Teppiche werden demonstriert.
Die Wolle wird zum Faden gesponnen.
Wir begannen den Tag mit einem Frühstück in einem Restaurant am Platz von Oaxaca. Jeder bekam Toast und dann noch Rührei mit Schinken oder einen Hotcake (Pancake). Um halbwegs satt zu werden mussten wir mehrmals nachbestellen.
Danach fuhren wir mit einiger Verspätung zu einer familienbetriebenen Teppichfabrik. Unter anderem erfuhren wir auch wie Teppiche hergestellt werden. Als erstes wird die Schafswolle mithilfe von einheimischen Wurzeln gewaschen, danach getrocknet und gebürstet. Das durften wir auch selber probieren. Zu unserem Erstaunen ging das sehr schwer. Die gekämmte Wolle wird zu einem Faden gezwirbelt. Anschließend kann man den Faden z.B. mithilfe von Farbstoffen aus Läusen in über sechzig verschiedene Farbtöne verfärben. Dann wird der Faden fünf Stunden gekocht und dabei auch die Farbe fixiert. Jetzt kommt der aufwendigste Teil: das Weben. Die Arbeit am Webstuhl dauert je nach Muster und Größe des Teppichs bis zu sechs Monaten. Erstaunlich fanden wir, dass dort schon den kleinen Kindern der Familie das Weben nachmittags nach der Schule beigebracht wird. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit kleine Teppiche und Taschen zu kaufen, was auch fast alle machten.
Auf dem Rückweg nach Oaxaca haben wir eine Mezcalfabrik (Schnaps) besichtigt. Er wird aus dem Stumpf der Agave gewonnen. Ein Pferd walzte dort mithilfe eines Zweitonnensteins die Stumpteile.
Außerdem besichtigten wir den Baum von Tule, der einen Umfang von über 42 Metern hatte und einer der dicksten Bäume der Erde ist.
Der anschließende Besuch beim Supermarkt erbrachte diesem einen großen Umsatz, da wir uns mit reichlich Essen für den nächsten Tag eindeckten.
Nach einer Stunde Ruhepause im Hotel besuchten wir eine Schokoladenfabrik. Dort durften wir verschiedene Schokoladen- und Kakaosorten probieren und deren Herstellung verfolgen.
Als Abschluss des Pflichtprogramms des Tages gingen wir zur Kirche Santo Domingo, wo wir den versteckten Totenkopf in der vergoldeten Kirche suchten.
In kleinen Gruppen gingen wir dann essen und genossen das schöne Wetter, wobei wir allerdings sehr früh zum Hotel zurückkehrten, da wir morgen um vier Uhr aufstehen müssen.