Montag, 5. Oktober 2009

Spezialitäten von Oaxaca.

Vor Santo Domingo.


Vor Santo Domingo!

Geschäftiges Treiben in der Schokoladenfabrik.

Kalter Kakao schmeckt.


An der Bar probieren wir kalten Kakao.


Zusammenbringung der verschiedenen Bestandteile.
Verschiedene Schokoladenaromen: Vanille, Erdnuss, Zimt.


Der Rohstoff: Kakaobohnen.

Kalter Kakao bekommt fast allen!


In der Schokoladenfabrik wird die Herstellung verschiedener Schokoladensorten ausgehend von Kakaopflanzen gezeigt.


Im Supermarkt versorgen wir uns mit Proviant.


Interessante Früchte.



Was ist das für eine Pflanze?




Bei der Kirche am Baum von Tule.




Im Schatten des Baums von Tule.



Vor dem Baum von Tule.





Die Daten ds Baums von Tule.



Der Malstein hat 2 Tonnen.


Zerkleineren des Stumpfes mit Pferdekraft.




Brennen von Mezcal.




In der Mezcalfabrik: Agavenfleisch.




Schon Kinder erlernen das Weben (nach der Schule), um die Familientradition fortzusetzen.




Ein bekanntes Bild von Diego Rieviera, jedoch mit einer bekleideten Frau.


Für diese Weberei braucht man 6 Monate.




Fertige Teppiche werden demonstriert.


An derWand die Vorlage auf Papier.



Bilder sind auf den Fäden vorgezeichnet.


Das Weben sogenannter geometrischer (rechtwinkliger) Muster in 5 Fädenschritten ist leichter als die Herstellung runder Formen.



Aus getrockneten Läusen und mit Säure und Basen Können über 60 Farbstoffe hergestellt werden.



Die Wolle wird zum Faden gesponnen.


In Weberdorf wird uns die Herstellung von Wolle erklärt: Nach dem Waschen wird die Wolle gekämmt.


Wer hat Eier bestellt?


Gleich wird gefrühstückt!
Von Paula und Sina:
Wir begannen den Tag mit einem Frühstück in einem Restaurant am Platz von Oaxaca. Jeder bekam Toast und dann noch Rührei mit Schinken oder einen Hotcake (Pancake). Um halbwegs satt zu werden mussten wir mehrmals nachbestellen.
Danach fuhren wir mit einiger Verspätung zu einer familienbetriebenen Teppichfabrik. Unter anderem erfuhren wir auch wie Teppiche hergestellt werden. Als erstes wird die Schafswolle mithilfe von einheimischen Wurzeln gewaschen, danach getrocknet und gebürstet. Das durften wir auch selber probieren. Zu unserem Erstaunen ging das sehr schwer. Die gekämmte Wolle wird zu einem Faden gezwirbelt. Anschließend kann man den Faden z.B. mithilfe von Farbstoffen aus Läusen in über sechzig verschiedene Farbtöne verfärben. Dann wird der Faden fünf Stunden gekocht und dabei auch die Farbe fixiert. Jetzt kommt der aufwendigste Teil: das Weben. Die Arbeit am Webstuhl dauert je nach Muster und Größe des Teppichs bis zu sechs Monaten. Erstaunlich fanden wir, dass dort schon den kleinen Kindern der Familie das Weben nachmittags nach der Schule beigebracht wird. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit kleine Teppiche und Taschen zu kaufen, was auch fast alle machten.
Auf dem Rückweg nach Oaxaca haben wir eine Mezcalfabrik (Schnaps) besichtigt. Er wird aus dem Stumpf der Agave gewonnen. Ein Pferd walzte dort mithilfe eines Zweitonnensteins die Stumpteile.
Außerdem besichtigten wir den Baum von Tule, der einen Umfang von über 42 Metern hatte und einer der dicksten Bäume der Erde ist.
Der anschließende Besuch beim Supermarkt erbrachte diesem einen großen Umsatz, da wir uns mit reichlich Essen für den nächsten Tag eindeckten.
Nach einer Stunde Ruhepause im Hotel besuchten wir eine Schokoladenfabrik. Dort durften wir verschiedene Schokoladen- und Kakaosorten probieren und deren Herstellung verfolgen.
Als Abschluss des Pflichtprogramms des Tages gingen wir zur Kirche Santo Domingo, wo wir den versteckten Totenkopf in der vergoldeten Kirche suchten.
In kleinen Gruppen gingen wir dann essen und genossen das schöne Wetter, wobei wir allerdings sehr früh zum Hotel zurückkehrten, da wir morgen um vier Uhr aufstehen müssen.
Zeitlicher Ablauf:
Von Wg:
8.00: Frühstück am Zocalo (am Abend vorbestellt)
9.45: ab Bus
10.25: an Teotitlan
12.00: ab Teotitlan
12.05: an Mezcalfabrik
12.38: ab Mezcalfabrik
12.53: an Tule
13.20: ab Tule
14.15: an Supermarkt (Chedraui)
15.14: ab Supermarkt
15.30: an Hotel
16.30-18.00: Schokoladenfabrik, Santo Domingo
18.00 - 10.00 Freizeit
ab 10.00 Bettruhe

Sonntag, 4. Oktober 2009

Schwein gehabt oder: auch wir opfern

Von Laura und Cornelia:
Um 7.00 sind wir aufgewacht. Nach der Fahrt zur Schule wurden erstmal Gruppenfotos gemacht, diesmal auch mit Eltern und mexikanischen Schülern. Nach einem schweren Abschied von unserer Familie ging es los nach Oaxaca. Auf dem Weg vertrieben wir uns die Zeit mit Musik hören, einen Film gucken (Bandidas, spielt in Mexiko zur Revolutionszeit), lesen und schlafen. Wir konnten kurzzeitig den dritthöchsten Berg Mexikos, die schlafende Jungfrau (Ixtacihuatl),sehen. Jürgen erklärte uns unter anderem einiges über die Sprache Nahuatl, welche die Azteken früher sprachen. Nahuatl wird auch heute noch benutzt. Einige Wörter kommen uns bekannt vor:
xocolatl: Schokolade
cacahuatl: Kakao
tlalcacahuatl: Erdnuss.
Nach Puebla nahmen bewohnte Gebiete ab. Wir fuhren auf etwa 200m Höhe in eine immer bergiger werdende Gegend. An einem Streckenteil wuchsen riesige Kakteen am Straßenrand. Wir hielten an und betrachteten die Kakteen von Nahem. Einen weiteren Stopp machten wir am höchsten Punkt eines Canons. Von hier gab es einen schönen Blick in eine wild zerklüftete Bergwelt. Außerdem untersuchten wir eine kleine unbewohnte Hütte, die sogar einen marienaltar enthielt.
Jürgen erzählte uns die Geschichte über den Hasen im Mond.
Um 14.30 kamen wir in Oaxaca Stadt an und fuhren direkt zum Monte Alban. Hoch oben auf einer Bergkuppe, so versteckt, dass die Spanier die Anlage erst spät entdeckten, besichtigten wir die Anlage Monte Alban. Hier gibt es einen sehr kleinen Ballspielplatz. Die damals hier wohnenden Menschen nannten sich Wolkenmenschen. Um die Anlage herum gab es viele Verkaufsstände mit interessanten Schmuck. Trotz großer Hitze (Herr Weigang bestand auf der Hutpflicht und kaufte sogar noch zwei Hüte) besichtigten wir die Anlage oben und unten. Einige Grabstätten wurden von den Spaniern nicht gefunden. Das sogenbannte Observatorium fällt durch seinen verdrehten Grundriss auf.
Nach Monte Alban fuhren wir zu unserem Hotel Posada Katharina und bezogen unsrere Zimmer. Es gibt Zimmer, die kein Fenster haben, solche mit sehr großem Bad oder mit drei Doppelbetten statt 3 Einzelbetten.
Nach dem Beziehen der Zimmer gingen wir gemeinsam zum Zocalo, wo wir etwa 3 Stunden Zeit zur freien Verfügung hatten. Wir gingen Essen (tacos, Quesadillas, Kuchen, Pizza, Eis, ...) wirndere Menschen beobachteten. Weiter gab es hier viele Stände mit Schmuck und anderen Sachen. Beim Essen kamen kleine Kinder und bettelten nach Geld.


Wenn Else ausgeführt wird, ist unser Schicksal günstig beeinflusst.


Durch ein Taschengeldopfer erstehen wir Else, um das Schicksal der Reise günstig zu beeinflussen (trotz drohender Schweinegrippe)

Der Altar in der Kirche Santo Domingo nach dem Abendgottesdienst.


Wer findet uns? Auf dem Zokalo in Oaxaca - Stadt.



Wie wurden die Küken bunt?


Besprechung im Hotel Posada Catarina.


Bergauf bei sengender Hitze.

Hier wohnten die Vogelmenschen.

Erkundungen auf Monte Alban.

Vortrag über Monte Alban.

Unser Bus: modern und zuverlässlich. Der Fahrer Manuel fuhr schon die Gruppe im letzten Jahr.


In der Sierra Madre ganz oben.

In einer Hütte am Wegesrand. Sie enthält auch einen kleinen Marienaltar.

Wenn man doch fliegen könnte!!!



Vor dem Abgrund!


Jedes Jahr wächst dieser Kaktus 1cm.


Auf der Straße nach Oaxaca gibt es Riesenkakteen.

"Aktivitäten" im Bus: lesen, aus dem Fenster Gucken, schlafen, essen, den Nachbarn ärgern, ...



Eine Spezialität bei Puebla: Süßkartoffeln mit verschiedenen Geschmacksrichtungen,


Abschiedsfoto mit "mexikanischen Eltern".

Beim morgentlich Bloggschreiben kommt Susi vorbei.

Zeitplan von heute:
8.25 ab CA
14.25 an Oaxaca (nach 2 Stopps mit insges. 30 Min.)
14.45 an Monte Alban
16.30 ab Monte Alban
16.45 an Hotel Posada Catarina
18.00 ab Hotel
18.07 an Zocalo
21.30 ab Zocalo
23.00 Bettruhe